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BEICHTE UND PSYCHOTHERAPIE


Vortrag des Erzpriesters Konstantinos Stratigopulos, gehalten am Panhellenischen Bund der Eltern am Dienstag den 18.03.2003.

Einleitung


Wir haben ein wirklich sehr wichtiges, heikles und delikates Thema vor uns und wir sollen es mit großer Aufmerksamkeit betrachten weil gerade dieser Vergleich den das Thema «Psychotherapie und Beichte» stellt, könnte uns in Verwirrung bringen und sogar uns zu unerwünschten Auseinandersetzungen führen.

Weil das Thema ausgedehnt ist, werde ich versuchen in diesen wenigen Minuten die mir zu Verfügung stehen, den Grundriss einfach und kurz zu geben, wichtige Begriffe einfach zu sagen, das Thema zu definieren und zu erklären, damit sie einen Anhaltspunkt haben und ein gewisses Niveau erreichen, so dass wenn Sie Analysen darüber hören in der Lage sind die besser zu verstehen.

Vor allem worauf zielt dieser Vergleich? Warum macht man diesen Vergleich? «Beichte und Psychotherapie».

Erstens, um zu wissen worüber man spricht welche die Begriffe sind. Es muss klar sein was unter Psychotherapie gemeint ist.

Zweitens etwas was enorm wichtig für unsere Kirche ist, damit keine Falsche Annahme entsteht. (keine Annahme von Falsches, von Falschen Elementen entsteht)

Was ist Annahme?


Was Annahme ist: Sie wissen dass wenn unsere Kirche irgendwo in irgendeinem Ort kommt um ihre Pastorale Pflicht auszuführen, wenn Sie Missionsarbeit ausführt, nimmt Sie die Gegebenheiten der Kultur des Ortes, den «Leib» des Ortes an, und durch diesen «Leib» offenbart Sie Gottes Liebe. Wie Christus den menschlichen Leib, die menschliche Natur annahm.

Also die Annahme ist ein sehr wichtiger Punkt. Was man annimmt. Was zu Annahme ist, was zu Heiligung ist, das wird angenommen. Christus hat die menschliche Natur angenommen, er hat aber nicht die Sünden der Menschen angenommen.

Gibt es etwas im Gebiet wo diese Prozeduren stattfinden, das von uns anzunehmen ist oder nicht?

Gibt es etwas in allen diesen Methodologien die entwickelt werden was wir als neue Technik annehmen könnten um die Psychischen Gegebenheiten zu erfassen?

Ich möchte vom an Anfang betonen über die Themen über welche ich sprechen werde, also der Psychotherapie insbesondere, dass die Leute die sich damit befassen eine gute Absicht haben, einen guten Willen, es gibt nicht etwas Böses ihrerseits. Die möchten den Verwundeten und den Müden helfen. Darüber zweifeln wir gar nicht! Es ist ein Versuch den Menschen zu helfen. Aber die Frage ist wie sie den Menschen helfen werden.

Zuerst werde ich die Begriffe erklären. Die bekannteste Begriffe sind: Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie. Ich sage zuerst was die heißen und dessen Unterschiede, damit die Christen wissen worüber es geht und nicht in Verwirrung kommen.

Was ist Psychiatrie?


Die Psychiatrie gehört zur Medizin, sie ist eine Disziplin der Medizin und befasst sich mit dem Gehirn, dem System der Nerven und mit den Nerventransporteuren. Ich sage es jetzt einfach. Sie befasst sich also mit Organen des menschlichen Körpers. Genau wie wir die Medizin anerkennen und respektieren, die für alle Organe unseres Körpers zuständig ist, gleich anerkennen und respektieren wir die Psychiatrie welche sich mit dem Gehirn, dem Nerven System (auch ein Organ), und den so genannten Nerventransporteuren beschäftigt. Es ist ein Versuch der heutigen Wissenschaft die tiefere, genauere Funktion der Organe zu entdecken, für die Therapie der Menschen. Heutzutage, gestehen die meisten Experten im Gebiet der Psychiatrie dass die Terminologie: «Psychiatrie» nicht passend ist, genau weil die Psychiatrie nur mit körperlichen Organen zu tun hat. Es wurde für das nicht passende der Benennung «Psychiatrie» hierzulande und im Ausland, schon vieles geschrieben. Die nicht passende Terminologie verursacht Verwirrung. Die Psychiatrie bezieht sich nur auf den Körper. Das muss man klar machen. Also wir haben in dem Sinn nichts gegen die Psychiatrie weil sie sich mit dem erkrankten Gehirn, Nerven System und allgemein mit dem Körper befasst. Es kann sein, natürlich, dass der Körper aus seelischen Auswirkungen erkrankt. Wir können später darüber reden. Aber ich hoffe dass Sie begreifen dass die Psychiatrie doch Wissenschaft ist, und sich mit dem Körper beschäftigt, es ist nur ein unglücklicher Zufall dass sie das unter einer falschen Terminologie tut. In anderen Ländern spricht man sogar, gar nicht über Psychiatrie sondern über «mental diseases». Also die Psychiatrie möchte sich nicht in Bereichen die sie nicht kennt einmischen, deswegen ist sie nicht das was unser heutiges Thema anbelangt. Sie hat nur mit dem Körper zu tun, ich hoffe dass sie das verstanden haben.

Was ist Psychologie?


Zweitens die Psychologie. Hier wieder ist die Benennung, der Ausdruck «Psychologie» nicht passend. Weil, was tut die Psychologie? Sie stellt fest wie sich der Mensch unter den verschiedenen Umständen verhält. Zum Beispiel falls ein Arbeiter in einem Ort wo es viel Lärm gibt arbeitet, dann, weil der Lärm so groß ist wird er müde und krank, die Psychologie beobachtet das und sagt: wenn es viel lärm gibt erkrankt dieser Mensch. Also es handelt sich um das Beobachten eines Verhaltens. Ich sage es ganz einfach. Sie beobachtet wie sich die Seele verhält, welche sie aber nicht kennt. Sie beobachtet nur ein Verhalten. Jemand ist in einem Raum ohne Sonne, er fühlt sich nicht wohl, das wird von der Psychologie beobachtet. Es geht um das Beobachten eines Verhaltens.

Was ist Psychotherapie?


Und es gibt auch die Psychotherapie. Hier geht es um einen Versuch die Seele (gr.Psyche) zu heilen. Es kann passieren dass auch ein Psychiater seine Grenzen überschreitet und Psychotherapie betreibt. Auch ein Psychologe könnte seine Grenzen überschreiten (nur Beobachtung wäre folgendes zu sagen: ein Kind das mit einer Familie wohnt wo alle schreien und Lärm machen, ist in der Schule nervös). Das ist eine Psychologische Bemerkung. Aber Bemerkung ist nicht das Wort, die Lehre über die Seele. Das ist nur eine Bemerkung, wie sich die Seele äußert. Die Psychotherapie aber, ist etwas ganz anderes, es ist der Versuch die Seele zu heilen. Ich betone dass man kein Psychiater oder Psychologe sein muss um Psychotherapie auszuüben. Man kann einfach ein Psychotherapeut sein der eine gewisse philosophische Anschauung interpretiert. Die Psychotherapie ist ein Ausdruck verschiedener Philosophischer Anschauungen über die Seele. Und hier kommt das gefährliche, weil die Psychotherapie die Seele heilen möchte und sie schlägt verschiedene Methodologien vor, um die Seele zu heilen.

Was uns anbelangt ist die Psychotherapeutische Anschauung weil dabei ein zusammenbringen ein falsches Verknüpfen mit den Themen der Kirchlichen Pastoralen Therapeutik entstehen könnte.

Sonst ist alles andere, wie schon gesagt konkret. Vorausgesetzt, dass die (Psychologen bzw. Psychiater) nicht ihre Grenzen überschreiten (ein Psychologe der Psychotherapie praktiziert ist ein Überschreiten von dem Beobachten des Verhaltens)

Gibt es eine Definition der Seele in der Psychotherapie?


Falls Sie meine grundlegende Anfangseinstellung in anbetracht der Definitionen verstanden haben, kann ich fort fahren.

Also bleiben wir auf das: Was ist diese «Psychotherapie»? Was ist das was sie zu heilen wagen?

Wie heilen sie es?

Die erste Frage: Die Psychiatrie selbst in letzter Zeit beginnt die Benennung Psyche (=Seele) abzulehnen.

Sie kennt diesen Begriff nicht.

Was ist das was die Psychotherapeuten «Seele» nennen? Was ist die Definition der Seele? Ich habe, so viel ich könnte, überall im Bereich der Wissenschaften der Seele gesucht, ich fand nirgendwo eine Definition der Seele.

Also, die Psychotherapeuten befassen sich mit etwas und sie wissen gar nicht was der Inhalt von dem mit dem sie sich befassen und forschen ist!

Wenn ich Geologe sage meine ich jemanden der sich mit der Erde befasst. (Gea = Erde auf Griechisch und Logos = Wort)

Wenn ich Biologe sage meine ich jemanden der sich mit dem organischen Leben befasst. (Bios= Leben auf Griechisch)

Alle diese Wissenschaften haben eine Kern Beschäftigung, einen Gegenstandsbereich, etwas Konkretes mit dem sie sich befassen.

Aber der Psychotherapeut wie natürlich auch der Psychologe - der nur das Verhalten der Seele bei verschiedenen Zuständen beobachtet - kennt nicht den Gegenstandsbereich mit dem er sich beschäftigt!

Es gibt keine Definition der Seele in der Psychotherapie. Es gibt keine! Überhaupt keine Definition! Also sie wissen einfach nicht womit sie sich befassen.

Gerade deswegen betrachten wir es jetzt von der Seite der Theologie, um zu sehen was die Kirche darüber zu sagen hat und danach stellen wir einen Vergleich.

Definition der Seele nach den Kirchenvätern


Ich habe manche Definitionen der Seele in den Schriften der Kircheväter gefunden. Betrachten wir wie zwei Kirchenväter die Seele definieren. Es gibt eine ganz einfache und gleichzeitig sehr wesentliche Definition. Die vom Gregor v. Nazianz dem Theologen († 390). Diese Definition steht in seinen «Dogmatischen Epen», epischen Gedichten, der ursprüngliche Text ist in alt griechisch, in der metrischen Form des archaischen Iambus geschrieben. Diese sind sehr wichtige dogmatische Gedichte.

Es steht: «Die Seele ist ein Hauch Gottes und akzeptierte als Begleiter das was Gott als Begleitung Ihr gegeben hat» also den Körper. Das ist was Gregorius der Theologe sagt. Einfach. Gott gab einen Hauch.

Eine Definition die viel detaillierter ist gab paar Jahrhunderte später, der heilige Johannes von Damaskus († 750). Diese Definition findet man in seinem bekannten Buch, ich wünsche dass alle Christen es lesen werden, das Buch heißt «Genaue Darlegung des Orthodoxen Glaubens» (Expositio Fidei) dort analysiert er einfach und anschaulich die Dogmen unseres Glaubens. Deswegen heißt es auch «Genaue Darlegung des Orthodoxen Glaubens».

Ich lese wie der heilige Johannes von Damaskus die Seele dort definiert, er sagt: «Die Seele ist eine lebendige Substanz (Wesen), einfach und unkörperlich, in ihrer Natur für körperliche Augen unsichtbar, unsterblich, vernünftig denkend, gestaltlos. Sie bedient sich eines organischen Leibes und gibt diesem Leben, Wachstum, Empfindung und Zeugung; sie hat nicht einen von ihr verschiedenen Geist und sie ist selber sauber selbstmächtig, wollend und wirkend, wandelbar oder willensveränderlich, sie ist auch geschaffen weil alles das in ihrer Natur (das so sein) hat sie von ihrem Schöpfer empfangen, von wem sie auch das Sein (Bestehen) ihrer Natur erhalten hat».

Und so ist es. (Eine sehr tiefe Definition). Sicher würde man sehr viel Zeit brauchen um diese Definition zu analysieren.

Betrachten wir das Wort «Substanz (Wesen)». Dieses Wort, das Wesen ist für unsere Analyse sehr wichtig; das Wesen ist einfach. Gregorios Theologos sagt dass Gott einfach ist was heißt dass Gott keine Entzweiung in sich hat und da die Seele sein Geschöpf ist und gleichzeitig nach seinem Bild geschaffen ist, ist sie auch einfach, das heißt dass sie ist nicht geschaffen um Entzweiung zu haben.

Nicht vergessen, behalten Sie dass die Seele eine lebendige Substanz ist, dass sie einfach ist, alles andere was ich schon gesagt habe, und ist von Gott geschaffen.

Ich werde jetzt über drei wichtige Punkte sprechen, bitte versuchen Sie diese gut zu verstehen, wenn man diese richtig versteht, begreift man leicht den Unterschied zu den verschiedenen Methodologien der Psychotherapie. Ich spreche noch nicht über die Methoden der Psychotherapie. Zuerst sollte man unseren eigenen Reichtum kennen und dann können wir ruhig sehen was die anderen meinen um ohne Auseinandersetzungen den Vergleich zu ziehen. Ich respektiere die Mühe die sich diese Leute geben, sie versuchen Menschen zu helfen, sogar vom Selbstmord zu retten. Ich respektiere all das.

Das aber heißt nicht dass ich ihre Methodologie oder Definitionen akzeptiere. Ich sage nicht dass die Psychotherapeuten Gotteslästerlich sind, ich sage die wissen nicht, ich sage zusätzlich dass wir überaus ausreichende Theologie besitzen sogar auch um das Wirken der Psychotherapeuten zu bewerten.

Betrachten wir jetzt diese drei wichtige Punkte (Grundsätze) unserer Theologie welche tatsächlich eine Antwort auf unsere Fragen geben. Was ich ihnen Heute sage ist auch der Plan, ein Grundriss für ein Buch das ich vorbereite.

Erster Theologischer Punkt.


Welche sind diese drei Punkte, die wichtigen, die theologischen? Ich habe von dem was die Kirchenväter sagten - damit ich euch nicht Müde mache - nur einige Ausschnitte gewählt.

Der heilige Gregorios Palamas († 1359) betont etwas ganz besonderes, er schreibt dass die Seele des Menschen Wesen und Energie besitzt. Unter Energie versteht man jede Äußerung die wir merken: der Sinn die Gefühle sind die Wirkung der Energie des Wesens und das Wesen ist (wissenschaftlich) unbegreiflich man kann es nicht annähern, verstehen. Energie ist all das womit unser Verhalten geäußert wird. Substanz und Energie. Der Hl. Gregorios Palamas sagt dass die Seele der Tiere (aufpassen er sagt dass die Tiere Seele haben, aber was für eine Seele?) das Leben ihres Körpers ist. Es existiert aber (bei den Tieren) kein Wesen der Seele, sondern sie ist nur Energie. Die Tiere haben Hunger, die springen usw. weil die nichts anderes haben außer dem Resultat der Wirkung der Energien durch ihren Körper, deswegen wenn sich der Körper auflöst, löst sich auch diese Energie auf. Das ist eine Energie. Die heilige Schrift sagt es. Da nach der Schrift «eines jeden Tieres Seele sein Blut ist». Es ist nicht die Seele die wir meinen, «nach Seinem Bildnis», sondern sie ist nur eine Energie. Unsere Seele aber, hat Wesen und Energie. Nur der Mensch hat das Wesen. Die Wirkung der Energien sind die verschiedenen Bewegungen. Das Tier ist nicht nur Leib es hat auch eine Bewegung, der Schöpfer gab die Bewegung, aber es sind nur Energien, nicht Substanz.

Hl. Maximus der Bekenner († 662 ) sagt «die Seele des Menschen bewegt sich, sie ist nährend und wachstumgebend». Wachsen, Bewegung, Nahrung, das sind Energien der Seele. Er sagt noch dass die Seele auch Pulstätig ist, Sie wissen die Tiere sind auch vital, pulsierend, das gehört ebenfalls zu den Energien der Seele. Er sagt aber noch, dass die Seele noch vernünftig und denkend ist!

Die Gnade Gottes kommt und installiert sich in der Seele. Das ist Gottes Wesen.

Die Tiere haben das wachsende, haben das pulsierende aber nicht die Vernunft. Deswegen schreibt der Basilius von Cäsarea († 379), einer der Kirchenväter der sein eigenes Hexaemeron (Schöpfungsgeschichte) schrieb (Homilien über das Hexaemeron) - andere schrieben auch ein Hexaemeron - dass weil die Tiere diese Substanz der Seele nicht besitzen, ersetzte Gott diesen Mangel an Vernunft mit besonderen Eigenschaften wo die Tiere dem Menschen überlegen sind. Manche Tiere springen höher als wir, andere laufen schneller, machen Verschiedenes das wir nicht machen weil sie nicht diese Substanz der Seele haben, wo sich die Vernunft befindet, sondern nur das Pulsierende und das Nährende haben. Wenn ich das Wesen der Seele ignoriere was ist alles andere? Animalische Ausdrücke, Zorn, Nervosität, Geschwindigkeit, Agonie, ich habe Hunger, ich habe kein Hunger, ich habe Bedürfnisse. Wenn ich das Wesen der Seele, was nur die Kirche kennt und definiert hat weglasse, über welche Seele spreche ich dann?

Falls ich den Unterschied zwischen Wesen und Energie der Seele wie es beim G. Palamas, Basilius von Caesaria, Gregorius Theologos und dem Maximus erklärt wird nicht kenne, wie kann ich mich dann mit der Seele befassen? Wir werden sehen, ich werde einige Beispiele geben, dass bei allen Psychotherapeutischen Methoden der vernünftige Teil der Seele völlig ignoriert wird, es wird nur versucht die Instinkte in Kontrolle zu halten, oder sie anzuregen, als therapeutische Methode. Es fehlt das Wesen. Wie ist es möglich die Seele zu heilen wenn man nicht weiß dass die Seele Wesen und Energie ist und man glaubt dass sie nur Energie ist?

Ich hoffe dass Sie all das verstanden haben.

Zweiter theologischer Punkt


Zweite Definition, die auch sehr wichtig ist. Diese Definition kommt aus der Erhabenheit der Theologie des Hl. Maximus des Bekenners.

Ich erkläre es einfach. Er sagt dass alles und natürlich auch der Mensch der nichts war - «aus dem Nichtsein» - nahm seine Existenz - «ins Dasein geführt wurde» - sich bewegt. Der Mensch wurde so vom Gott geschaffen, er bewegt sich weil er so von Gott erschaffen wurde. Er ist in ständiger Bewegung. Diese Bewegung wurde von Gott geschaffen, um dem Menschen zu Gott zu führen. Es handelt sich um eine Bewegung nach oben, Richtung Gott, und der Mensch bewegt sich ständig Richtung Gott bis er sich endlich in Gott befindet dort, wie Maximus sagt, ist er in einem Zustand wo es scheint dass diese Bewegung aufhört, aber sie hört nicht auf. Gott ist endlos, ewig. Sagt nicht Apostel Paulus «von Herrlichkeit zu Herrlichkeit»? Der Mensch «anapavete» in Gott, (d.h. er findet Ruhe und Freude in Gott er ist zufrieden). Was heißt das? Das heißt dass er nicht mehr wandelbar ist. Während unserer Bewegung zu Gott hin, sündigen wir ab und zu, Gedanken kommt, manchmal akzeptieren wir diesen schlechten Gedanken, aber wir bewegen uns zu Gott hin.

Die Therapeutik unserer Kirche ist die Bewegung Richtung Gott.

Unsere Kirche zeigt uns den Weg zu dieser Bewegung: Bette! Mach Kniefälle! Bewege dich, dein ganzes Dasein, Richtung Gott und wir fallen.

Ruhe in Gott heißt ein Halt der kein Halt ist, der Mensch wird fest, unveränderlich, seine Seele bewegt sich immer, wo soll sie aufhören? Im unendlichen?

Hier ist etwas wichtiges, die Bewegung der Seele in der Richtung ihres Schöpfers als Therapie.

Wenn du diese Bewegung nicht kennst wie kannst du dich mit der Therapie befassen? Seht was in der Welt geschieht. Die Menschen bewegen sich horizontal. Die bewegen sich. Manche bewegen sich viel und deswegen werden sie müde, andere weil sie müde wurden, ruhen sich aus. Andere machen nichts und ruhen nur. Beide werden krank, die sich bewegenden und die ruhenden. Was sagt die Kirche darüber? Sie sagt dass beides Falsch ist. Falls du dich bewegst und du bewegst dich nicht in der Richtung deines Schöpfers, bewegst du dich falsch. Wenn du nur ruhst ohne den unveränderlichen, festen Zustand zu erreichen, der wie gesagt ein Halt ist, das ist ebenfalls eine Krankheit.

Wie sollte sich der Faule bewegen und wie der Fleißige? Beide sollen sich in Gottes Richtung bewegen, es handelt sich nicht darum den Faulen zu Arbeit zu bringen, oder dass der sehr Fleißige etwas ruhen sollte. Beides ist Krankheit. Falls wir diese Bewegung Richtung Gott die Hl. Maximus erklärt nicht begreifen, welche die eine und einzige therapeutische Bewegung die der Mensch besitzt ist, dann ist alles umsonst. Auch im Raum der Kirche, steht die Reue im Zusammenhang mit der Beichte, man soll eine Bewegung machen, der Körper soll mobil sein. Was sind die Kniefälle? Was ist das Fasten? Was ist eine Ikone zu betrachten? Was sind alle diese körperlichen Taten die wir in unserer Orthodoxie praktizieren welche viele Leute anderer Bekenntnisse nicht verstehen? Es ist die Bewegung, das Mobilisieren des ganzen Menschen zu Gott. Was ist dieser kontinuierliche Zyklus der Akoluthien (Gottesdienste) in unserer Kirche? Die Bewegung morgens mittags und abends: der mitternachts Gottesdienst, der Gottesdienst nach dem Abendessen, der Morgengottesdienst, die Vesper. Eine kontinuierliche Bewegung: das Stundengebet die erste, die dritte, die sechste, die neunte Stunde. Ein kontinuierliches Mobilisieren Richtung Gott.

Diesen Punkt der Bewegung für eine Sekunde, der Bekenner nennt es, ich habe vorher «anapavete» gesagt (d.h. dort ist er zufrieden in Ruhe, er fühlt sich wohl), Maximus sagt es auch ein bisschen anders, «Stasis» (Halt) ist nicht das beste Wort, er nennt es besser «Ekstasis» also Ekstase was eine andere Art von «Stasis» (Halt) ist, sie ist in Gott. In dem du «anapavese» (in Ruhe und zufrieden bist) bist du bei Gott und so weil Gott unendlich ist bewegst du dich ständig, «von Herrlichkeit zu Herrlichkeit».

Also, die Therapeutik unserer Kirche, welche die einzige Therapeutik ist, definiert all das als die Therapie der Seele.

Zuerst hatten wir das Wesen und die Energie und dann kommt diese Bewegung, die ständige Bewegung zu Gott. Wenn man den zu Therapie bestimmten Menschen nicht zu dieser Bewegung führt, dann sind seine Bemühungen zwecklos. Der Psychotherapeut hemmt ihn Selbstmord zu begehen, er hilft ihm nicht enttäuscht zu werden und nicht anderen zu schaden. Ihm von all dem zurückzuhalten ist gut, aber das kann er nicht für immer tun ohne ihn unter diese Bewegung zu stellen. Hier ist noch ein großer wesentlicher Unterschied. Ein sehr wichtiger Unterschied unserer Kirche mit jeder Prozedur, jedem Verfahren der Psychotherapie auch wenn die besten Absichten dabei sind.

Ich wiederhole es, die Psychotherapeuten haben guten Willen sie geben sich wirklich Mühe, versuchen den Leuten zu helfen. Aber die Lösung dieser Tragödie ist einfach nicht dort wo sie, sie suchen.

Dritter Theologischer Punkt


Und noch ein sehr wichtiger Punkt, der dritte theologische Punkt der diese Differenz zeigen kann. Es ist wirklich etwas ganz besonderes das was von diesen großen Kirchenvätern geschrieben wurde, dem Maximus und dem Palamas. Ich lese den Text von Maximus: «Gott», sagt er, «der die Menschliche Natur schuf, gab ihr nicht die Lust», beachten Sie wie er es erklärt, «sondern eine geistige Kraft zur Lust». Das ist sehr wichtig. Wir sehen, wir hören, wir fühlen alles, wir besitzen alle Sinne. Die Sinne sind von Gott, aber Gott, sagt er, gab nicht zu jedem Sinn Lust, sondern, beachten Sie, er gab eine Bewegung - Neigung zur Lust in Richtung Gott. Die Sinne, jeder Sinn soll sich zu Gott wenden und sich in Richtung Gott bewegen, das ist was unsere Orthodoxie lehrt. Der Mensch hat in sich die Bewegung Neigung zur Lust, diese Bewegung hat er in sich. Aber was für eine Lust? Diese Lust, Gott zu lieben, sagt Maximus, das hat er in sich. Wir besitzen die Bewegung zur Lust. Alles andere ist einfach Sinn, z.B. der Geschmacksinn. Wenn man aber diese Bewegung zur Lust nicht auf Gott hin verwirklicht, dann weil sie da ist (existiert), wendet sie sich anderswo hin sie geht Richtung Sinne und wird zu Sinnenlust, und dort beginnt die Sünde.

Das ist sehr wichtig für die Psychotherapeutische Prozedur.

Maximus sagt zusätzlich: «und weil Gott sah dass der Mensch alle diese Lust, diese Bewegung die er zur Lust Richtung Gott hat, zu den Sinnen wendete, gab ihm Gott ein «Medikament» eine Therapie, er gab ihm das Leiden und durch das Leid und Schmerz wird diese Sinnenlust, die anfängt ihm zu versklaven, langsam beherrscht». Das Leiden der Schmerz als Medikament. Das Leiden beherrscht die Sinnenlust.

Diese drei theologischen Punkte sind die Basis des wesentlichen Unterschieds des Mysteriums der Kirche, des Heilens der Kirche, zu jeglichen menschlichen mit gutem Willen und ehrlichen Versuch zu heilen.

Erlauben sie mir die zu wiederholen.

Erstens die Differenz zwischen Wesen und Energie der Seele. Energien sind die externen Ausdrücke, Wesen ist das Vernünftige.

Zweitens, nur die Bewegung auf Gott hin und keine andere Bewegung heilt den Menschen außer dieser Bewegung zu Gott, wie Hl. Maximus der Bekenner es definierte und ich es Ihnen vorher sagte, die Bewegung welche Stillstand (Bestand in Gott), Ekstase, und wieder Bewegung wird.

Drittens, die Neigung zur «Lust» und weil wir die nicht zu Gott hin wenden, weil wir nicht diese Bewegung Gott zu lieben haben, als Lust, zerstreut sie sich horizontal. Wie eine Rakette die man nach oben abschießen sollte, aber das misslingt und die platzt rechts und links horizontal und zerstört alles. Das ist was passiert. Gott hat uns die Kraft zu Lust gegeben, aber was für eine Lust? die Lust Ihm zu lieben, und es ist eine Bewegung zur Lust, Maximus sagt Bewegung. Du bewegst dich zu Gott und dann kommt diese Lust. Falls sich diese Bewegung nicht auf Gott hin wendet, nach oben, weil sie hat die Dynamik, bricht sie aus nach unten, sie geht in allen Sinnen des Menschen und der Mensch wird ein Mensch der Lust. Alles inbegriffen, Gefräßigkeit usw.

Also drei wichtige theologische Punkte.

Was sind die Psychotherapeutischen Methodologien?


Mal sehen jetzt was die Psychotherapie tut.

Ich habe schon über die Psychiatrie gesprochen und klar gemacht dass sie sich mit körperlichen Funktionen befasst. Ich habe erklärt dass die Psychologie das menschliche Verhalten beobachtet. Übrig bleibt die Psychotherapie der modernen Gesellschaft.

Was ich vorher sagte kannten die Psychotherapeuten nicht.

Normalerweise sollten sie es wissen, weil sie über die Seele sprechen und die Seele studieren, die Seele welche sie aber nicht definierten, die Seele die wir nach der Terminologie des Hl. Johannes von Damaskus definierten.

Die Psychotherapeuten sollten mindestens suchen um heraus zu finden was vorher, in den früheren Jahrhunderten über die Seele gesagt wurde.

Die haben begonnen ohne etwas darüber zu wissen. Die fingen an mit Hypothesen. Warum ist der Mensch so? Die setzten Terminologien ein. Zwei wichtige Terminologien sind die «Neurosen» und die «Psychosen».

Ich werde die nicht analysieren, ich möchte euch nicht ermüden.

Was ist der Grund der Neurose? Die große Agonie der Psychotherapeuten; wie man die Neurose heilen kann, die sehen den Menschen der müde und erschöpft ist. Passen sie jetzt auf das wichtige. Die haben begonnen mit Hypothesen. Eine Hypothese ist immer eine Hypothese, die Hypothese enthält immer einen Philosophischen Vorschlag, sie ist eine Annahme. Die sagten: der Grund ist dieser und jener. Und die nannten 200 und 300 Gründe, deswegen gibt es Heutzutage 200 und 300 verschiedene Schulen der Psychotherapie. Jeder versteht etwas. Es kann sein dass irgendwo etwas Wahres gibt. Jede dieser Schulen beginnt zu heilen und meint dass sie den Grund schon vom vorn herein weiß und sie versucht einfach diesen Grund bekannt zu geben. Falls jemand meint dass es der Egoismus ist, dann der Egoismus, falls ein anderer sagt: sexuelle Gründe, dann das Sexuelles. Er weiß vom Anfang an den Grund, als eine philosophische Hypothese und er versucht das was er schon genannt hat zu finden. Hier kommt das Durcheinander, weil alle psychotherapeutischen Methodologien eigentlich philosophische Methodologien sind. Es sind nicht wissenschaftliche Wege. Die haben nichts mit der Psychiatrie zu tun (mit dem Gehirn, das Nervensystem, die Neurotransporteure). Nichts damit zu tun. Die Benennung Psychiatrie, wie gesagt, ist und bleibt falsch. Aber das ist was anderes, und was anderes ist die Philosophie über die Krankheit. Ich betone nochmals etwas sehr wichtiges. Die sagen, gut und wenn wir auch nicht die Definition der Seele kennen, ist die Seele nicht ein Geschöpf Gottes? Nur Gott ist ungeschaffen, also alles was erschaffen ist können wir erforschen. Aber wissen Sie was der Hl. Johannes von Damaskus sagt? Er sagt: Nicht jedes Geschöpf ist erforschbar. Aber was sagst du Johannes? Falls es geschaffen ist können wir es erforschen, unter das Mikroskop stellen, oder beobachten. Frage: Die Engelchöre sind erschaffen oder nicht? Sie sind erschaffen. Kann man sie erforschen? Nein! Also wie der Hl. Johannes sagt, kann man nicht alles Erschaffene erforschen. Und der heilige sagt weiter: was haben die Menschen mit den Engelchören gemeinsam? Die haben diese geistliche Bewegung Richtung Gott! Die Bewegung zu Gott hin! Die Tiere haben dies nicht, die haben nicht das Wesen der Seele die haben nur Energien, wie schon gesagt. Das was der Mensch nicht erforschen kann ist das Wesen der Seele welches doch geschaffen, aber trotzdem nicht erforschbar ist. Gleich wie bei den Engelchören. Also man kann die Seele nicht erforschen.

Der, der wagt zu sagen dass die Seele erforschbar ist, ist Falsch. Geschaffen doch, aber erforschen kann man sie nicht. Jemand würde sagen dass irgendwann wird der Zeitpunkt kommen und eine wissenschaftliche Methode wird die Seele entdecken. Nein nie! Energien kann sie bestimmen, nicht das Wesen der Seele. Energien, also das was wir sehen. Und nun kommt jede Psychoanalytische Schule und macht Vorschläge, Vorschläge für eine Therapie. Und hier beginnt die große Verwirrung der Psychotherapie.

Können die Psychotherapeutischen Methodologien die Seele heilen?


Ich gebe jetzt einige Beispiele und erwähne etwas über die verschieden Schulen der Psychotherapie damit sie eine Idee bekommen worum es geht. Ich betone dass trotz der ehrlichen und ernsten Versuche der Psychotherapeuten, es ist für sie unmöglich die Seele zu erforschen und der Seele das was ich vorher sagte zu geben: das Wesen, also die Logik die unseres Christus ist, die Bewegung zu Gott, sowie die Neigung nach Lust zu befriedigen - in welcher Richtung?

Alle ihre Vorschläge sind Horizontal (nicht zu Gott nach oben). Die Psychotherapeuten sehen den Menschen der außerhalb Gott ist und versuchen ihm zu heilen. Wie? Das Wesen? Die Bewegung? Die Lust? Alle diese Theorien werden angewendet ohne die Schönheit dieser drei Aspekte zu beachten. Deswegen ist es für sie unmöglich die Seele zu heilen.

Zum Beispiel. Das erste bekannte Beispiel das sehr bekannte Beispiel ist das von Freud, also des Vaters der Psychotherapeutischen Methodologie. Beachten Sie, er war ein Psychiater, aber er hat begonnen als erster die Psychotherapie mit der Medizin zu kombinieren. Er führte diese Kombination ein. So verwandelte er sich zu einem Philosophen. Dort ist er kein Wissenschaftler mehr. Er ist ein Philosoph. Aufpassen, ich betone es! Jede Psychotherapie ist eine Philosophische Anschauung, deswegen sind in Griechenland viele Psychotherapeuten keine Ärzte. Die besuchen z.b. für ein, oder anderthalb Jahre ein Seminar und so werden sie Psychotherapeuten. Sie können eine Schule für Sozialarbeiter besuchen, eine Vorlesung über Psychotherapie anhören um so als Sozialarbeiter ein Psychotherapeut zu werden. Ich betone es: es ist eine Philosophische Annäherung. Freud identifiziert, ohne diese Bewegung nach oben zu wissen, richtig die Instinkte als die Wurzeln des Problems. Er nennt die Lust, was richtig ist. Er spricht über ein «Unterbewusstsein». Etwas was im inneren versteckt existiert. Weil die Gesellschaft bestimmte Regel Gesetze, Befehle hat, hast du ein bisschen Angst und du äußerst diese Instinkte nicht, du hast Angst von deinen Instinkten. Diese «Befehle» nennt er «das ÜberIch», die über mich sind und welche mich unterdrücken. Einerseits die Unterdrückung des Gesetzes und der Moral, andererseits mein Drang, was sich offenbart ist mein «Ich», wie ich mich offenbare. Ich möchte doch nach meinen Instinkten handeln aber das Gesetz und die Moral hemmen mich, so bin ich dieses Ich, dieses unterdrückte Ich. Freud sagt dann welche die dominierenden Instinkte sind. Er nennt die Sexualität. So beginnt er. Eine richtige Bestimmung, er sagt die Instinkte aber welche Instinkte? Wie wird er diese Instinkte heilen?

Er hat nicht als mittel die Bewegung nach oben die Bewegung Richtung Gott er hat nicht die Lust - das Leiden. Wie kann er dann heilen? Er kann nicht.

Naher beginnen die anderen Schulen mit ähnlichen Vorschlag oder ein bisschen differenziert. Bei Freud du beginnst zu reden zu reden über dein Leben, ihr kennt das.

Für sehr lange Zeit. Die anfangs Methode von Freud, diese alte Methode war das jahrelange Reden, 5-6-7 Jahre, und mit der Zeit wirst du von deinen Tabus und dieses ganze Überich, Moral usw. welches dich unterdrückt befreit, alles das sagst du nur dem Psychotherapeuten, und so tritt dein Unterbewusstsein in Erscheinung. Aber die Therapie? Wo ist die Heilung? Falls er den sexuellen Instinkt als Grund identifiziert, wie wird er den heilen? Was wird mit dieser Lust geschehen? Wohin wird sich diese Lust wenden? In welche Richtung wirst du die hinwenden? Es gibt keine Antwort. Es gibt noch ein anderes Verfahren, das eine andere philosophische Methode benützt, die Übermittlung heißt, wo der Kranke eine seltsame Beziehung zu dem Psychotherapeut besitzt. Eine Beziehung wo der Psychotherapeut die Stelle der Eltern übernimmt, oder die Stelle des Geliebten wobei der zur Therapie gestellte, das ist eine fundamentale Methodologie der klassischen Freudschen Annäherung, seinen Therapeutiker idealisiert. Er idealisiert ihn und so hat er endlich ein Vorbild in seinem Leben. Weil er es nie hatte. Weil er durchlebte all das, diese Instinkte, die innere, die sich falsch ausgedrückt haben und endlich findet er ein Vorbild in seinem Leben. Weil er es nie hatte. Und diese schwere Prozedur des Transferierens beginnt, die Person des zur Therapie gestellten wird auf den Therapeut angewiesen und das dauert jahrelang. Sie merken: es gibt doch eine elementare Bestimmung, Identifikation des sexuellen Instinkts, aber ohne Therapie und mit falscher Methodologie.

Wie wird das Ich nach dem Heiligen Maximus dem Bekenner geheilt.


Hier, falls wir noch manche andere Anmerkungen wagten. Die bekannte Theorie von Adler. Er nennt den Instinkt der Überlegenheit, aber er sagt nicht wie man ihn heilen kann. Adler meint: ich soll entdecken wo sich dieser Instinkt befindet und soll betrachten wie er sich äußern wird. Das ist sehr interessant und wichtig. Wir nennen es Egoismus.

Wie kann man Egoismus heilen? Wohin wird das «Ich» gehen? Maximus der Bekenner sagt: das Ich richtet sich zu Gott und so wird es ein wahres «Ich» werden. Ohne Gott ist es ein Ich der Sinnlichkeit. Sehen Sie, nochmals das Ich. Es soll sich vor Gott stellen.

«Ich bin der, der ich bin», und du bist du das Geschöpf, und findest den «Ich bin der Ich bin». Aber das ist ein demutsvolles Ich und du findest dein Gesicht vor Gott.

Was wird mit diesem Ich passieren? Wo wird es sich äußern? Wege, Verfahren damit man es unter Kontrolle stellt. Freud fragt: Was hat den Menschen zu diesem Zustand geführt? Wie ist er dahin gekommen? Sex ist Schuld. Adler sagt «was versucht der Kranke mit seinem Benehmen zu erreichen?». Ah, ein Führer zu werden. Dann kommt ein dritter der Jung der uns sagt was das Verhalten des Menschen symbolisiert. Die Symbolismen beginnen. Es kommt eine chaotische Prozedur. Was dein Verhalten, das was du machst, symbolisiert. Vielleicht symbolisiert es etwas. Aber die Therapie ist nicht dort. Es gibt noch viel mehr, es sind die Schüler von Freud die Freud entsagen und ihre eigenen Schulen gründen. Ein Beispiel wäre Otto Rank, er nennt das Trauma der Geburt. Ein Kind erfährt bei seiner Geburt einen Schock, und das bleibt für immer. Alles was naher geschieht, jedes Psychologische Problem hat diesen Grund, das Trauma der Geburt, immer. Die Geburt, sagt er ist der Grund der Angst der primitiven Angst. Sehen Sie, das Verlassen der Gebärmutter um in die Welt zu kommen ist ein Schock, sagt er. Das bestimmt dein Leben. Das sagt Rank. Theodor Reich sagt etwas anderes. Er schrieb zwar ein Buch das «Hörend mit dem dritten Auge» heißt. Der Mangel an Mütterliche Sorge während unserer Kindheit. Er verschiebt zeitlich das Geschehen des Traumas der vorherigen Theorie in der Zeit nach unserer Geburt, zu den ersten Wochen ersten Jahren unseres Lebens. Eine Mutter die sorglos war, oder keine Zeit hatte weil sie arbeitete, so war sie nicht mit dem Kind zusammen usw. der Psychotherapeut sucht und sucht. Falls du also eine Schule die Theodor Reich folgt besuchst weis der Psychotherapeut von vornherein dass du neurotisch bist und das ist wegen des Mangels an Mütterliche Sorge während der ersten Jahre deines Lebens und die suchen in dieser Richtung. Und falls es nicht so ist? Es kann ein Fall existieren wo es doch so ist. Wo ist die Therapie? Und er hat es gefunden, es könnte so sein. Vielleicht etwas ist so. Aber nicht alles ist so. Bei anderen Methoden wie die von Erich Fromm, der bekannte Erich Fromm sagt: für die Heilung eines Menschen genügt nicht ein Mensch sondern die ganze Gesellschaft ist nötig und muss auch geheilt werden, weil die Gesellschaft «Alles» ist und durch sie wird alles bestimmt. Wie wird die Gesellschaft geheilt? Jeder soll sich unter Psychoanalyse stellen, meint er. Aber ist so was möglich? So was wäre unmöglich.

Was sagt die Kirche? Wir möchten die in Christus vereinte Gesellschaft, die ganze Welt in Christus vereint. Die einzelne Person wird durch die Kirche geheilt, und dadurch wird die Gesellschaft beeinflusst und verändert. Aber, wie wird die Person geheilt? Durch diese Bewegung, durch das Leiden, durch Askese.

Dieser Vorschlag von Fromm ist so überschwänglich und kann praktisch nichts beibringen. Hören Sie zu was der weltbekannte Wilhelm Reich sagt. Er sagt dass der Grund der Neurose ist, dass wir uns nicht körperlich frei ausdrücken. Wir hemmen unseren Körper sich auszudrücken und die Absolute Ausdrucksweise ist die Absolute Sexualität. Der Ausbruch der Sexualität. Der Ausbruch, dieser Ausbruch muss sich ausdrücken. Nach Reichs therapeutischen Methode muss du schreien, brüllen, verzeihen Sie mir bitte das was ich jetzt sagen werde, du musst dich zwingen zu erbrechen, du musst onanieren sogar gemeinsam onanieren und Gruppensex machen. Der Körper soll sich entladen.

Hier spricht man nicht einmal nach Neigung zur Lust, es handelt sich hier, über die totale Sinnlichkeit in einem Ausdruck nach außen gestellt. Was wird so was heilen? Was hat das mit der ganzen Schönheit unserer Kirche zu tun?

Leider ist die Zeit vorbei, so werde ich jetzt nicht Texte der Kirchenväter lesen, aber alle diese patristische Texte werden in den bescheidenen Schriften die ich vorbereite enthalten sein.

Es gibt noch viele andere Thesen. Die Existentialistische Analyse, das Problem warum wir leben, warum wir existieren, die Angst des Menschen von Rollo May. Eine andere Theorie sagt dass man den Menschen verstehen kann nur wenn man ihn in seiner Gesamtheit betrachtet, man berücksichtigt wo er lebt, was er isst, wie er ist, warum er so ist, usw. Die Morphologische Therapie. Viele Namen. Die Rational-Emotive Psychotherapie von Albert Ellis: nicht in der Lage sein etwas in unserem Leben zu beweisen, die Analyse von Mashlow: mit der Selbstverwirklichung retten wir unser Leben, die Analyse von Ericson. Unvorstellbare Hypothesen. Ich habe sie vor Augen und schon beim ansehen schwindelt mir. Und alle diese Geschichte entwickelt sich weiter und endlich verwandelt sie sich zur Gruppen Psychotherapie. Die sahen dass jeder seine eigene Theorie hat, Theorien, und dem einzelnen Patienten könnte eine andere Theorie passen, er hätte einen anderen Grund, so meinten sie dass es gut wäre, alle zusammen zu bringen, damit alle Fälle von allen gehört werden. So, hörst du dort 20 verschiedene Krankheitsgründe und du sagst alle sind unsere. Der eine schreit: ich bin Krank wegen meiner Mutter, der andere: ich bin Krank weil ich meinen Körper nicht ausgedrückt habe, der andere: weil ich unter diesem Geburt schock litt, ein anderer sagt: ich hatte das sexuelle. Du hörst alles das in einer Gruppe und er sagt dir: irgendwo bist du auch dabei. Und du kommst mit einer Krankheit und gehst weg mit zwanzig. Ein grenzenloses Chaos das unserer Suche nichts bringt.

Wer meinetwegen und des Evangeliums seine Seele hasst der wird sie retten.


Vervollständigend diese kurze Analyse, möchte ich noch zwei drei Sachen die Ihnen vielleicht helfen könnten sagen. Sie haben wahrscheinlich bemerkt dass bei diesen Therapien (ich sage es nochmals: die sind ehrliche Leute und versuchen den Menschen zu helfen, aber wie?) nichts über die Therapie der Leidenschaften, nichts über die Seele über die Askese, über das Wort, über die Lust gesagt wird.

Darüber wird kein Wort gesagt.

Schlussendlich, so letzten Endes denke ich an das was Christus in dieser wunderschönen Rede gesagt hatte, was die Kirchenväter auslegen. Habt Ihr je versucht dieses Wort Christus auszulegen, dort wo er sagt: Wer sich retten will, soll seine Seele hassen? «Wer wegen mir und des Evangeliums seine Seele hasst, der wird sie retten» (Joh.12.25). Habt Ihr je gedacht was damit gemeint ist? Ist es nicht tragisch? Dass Christus so etwas sagt? Wer seine Seele hasst? Was sagst du mein Herr? Du hast uns die Seele gegeben. Die Kirchenväter erklären was damit gemeint wird, eine Interpretation großer Schönheit: «aber diese Seele, sagen sie, die sich ohne das Wesen bewegt, und nur mit den Energien, nach den tierischen Aspekten». Deswegen auch «Seele iss, trinke habe Lust, du hast viele Güter» (Lukas 12:19). Die Energien, wie sie merken. Und die zu große Beschäftigung mit der Seele, ohne die (schon erklärte) Bewegung, ohne das Wesen, ohne das Leiden. «Wer seine Seele hasst». D.h. du wirst diese Seele hassen mit der du dich zu sehr befasst nach dem Maß der Energien, du verlässt alles was du bisher getan hast, und du richtest dich, wendest dich, zu das «Wortwerden» (Wort – Logos -Christus) deiner Seele ( Wesen) zu der Bewegung zu Gott (der zweite therapeutische Grundsatz) und drittens zu diesen Ausdruck der Überwältigung der Lust-Sinnlichkeit durch das wenden zu Gott und dem Asketischen Leiden. Und so gelangen wir zum Sakrament der Beichte. In diesem Kontext, Rahmen sollen Sie die Therapeutik definieren und so den Gläubigen heilen.

Kann das Sakrament Techniken und Methodologien annehmen?


Man sagt warum legt mir der Beichtvater eine «Busse» auf? Den «Kanon». Das ist der Kanon: Wendung zu Gott, des Körpers, der Sinnen, meiner ganzen Existenz, das «Wortwerden» der Seele, damit das Wort - Christus sich in uns befindet, so dass es nicht die Seele ist die sagt «meine Seele du hast viele Güter», sondern die Seele die sagt: «meine Seele, meine Seele erhebe dich, warum schläfst du». Könnt ihr den Unterschied merken? Wir befinden uns jetzt in der Zeit des großen 40-tägigen Fastens.

Das Sakrament kann nicht die Techniken der verschiedenen Methodologien annehmen, akzeptieren. Was für Techniken? Welche Techniken? Die Techniken sind die Philosophischen Ausdrücke und Versuche den Menschen zu hemmen zu kontrollieren um den horizontalen Ausbruch (das explodieren) seiner Leidenschaften zu minimieren.

Wir (Kirche-Beichtväter) können, sollen überhaupt keine Technik benützen. Und ich komme jetzt dorthin wo ich angefangen habe: Ja, wir können nichts von all dem annehmen, von allen diesen Methodologien. Es ist nicht möglich es kann nicht sein. Wir akzeptieren es nicht! Es ist was anderes dass die Kirche für die heilige Liturgie, auch aus der Bäckerei Opferbrot (Prosphore) nehmen kann, das ist eine Annahme. Manche haben es vertreten. Aber nicht hier. Wir können keine Methodologie annehmen. Von der Psychiatrie wie das Gehirn funktioniert anzunehmen, oder die Neurotransporteure, um paar Sachen mehr zu verstehen, auch von dem Psychologen «z.b. ein Kind in einer Familie, es wird unterdrückt, dann ist es in der Schule traurig» das als eine Bemerkung zu hören, ja wir können es hören. Aber eine Psychotherapeutische Methodologie kann nicht angenommen werden. Das wäre gesetzwidrig, unannehmbar für unsere Kirche. Es kann in dem Sakrament keine solche Struktur, kein solches Konzept eintreten, eindringen, ganz einfach nach dem Maßstab der Gründe die ich analysiert habe.

Es waren sehr wichtige und komplexe Themen. Ich habe versucht die zu vereinfachen und diese Ihnen in kleinen, kleinen, kleinen Botschaften mitzuteilen. So dass Sie in der Lage sind, in diesem Chaos das Heutzutage herrscht, ihre Stellung zu nehmen. Sonst, für diese die der Kirche nicht nahe stehen, tun die Psychotherapeuten auch Gutes, wenn sie diesen Leuten helfen, damit sie nicht verzweifeln - bis sie den Weg zur Kirche finden.

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